Wurzelbehandlungen

Bei einer Wurzelkanalbehandlung wird der Zahnnerv entfernt und mit Ersatzmaterial gefüllt. Leider verbleiben dabei immer Millionen von schädlichen Bakterien in der Zahnwurzel und gelangen langfristig in den Körper. Dabei können sie auch in kieferfernen Körpergebieten
gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen, wie z.B. Rückenschmerzen, Gelenkprobleme, Nierenschäden, Asthma oder Krebs. Nur die Entfernung toter Zähne heilt diese chronischen Krankheiten oder hilft, deren Entstehung zu vermeiden.


Gefahr für Allgemeingesundheit: Bei einer Wurzelbehandlung wird der entzündete oder abgestorbene Zahnnerv entfernt und mit verschiedenen Materialien versucht, das Innere des Zahnes auszufüllen und damit abzudichten. Leider funktioniert dies mehr schlecht als recht nur im grossen
Hauptkanal eines Zahnes. In den winzigen Nebenkanälchen des Hauptnerves kann das künstliche Füllmaterial gar nicht eindringen. Da der Zahn keine eigene Immunabwehr mehr besitzt, können schädliche Bakterien über die Zahnfleischtasche in diese sogenannten Dentinkanälchen eindringen
und den Zahn bakteriell besiedeln. Da jede Wurzel eines Zahn bis zu einem Kilometer aneinandergereihte Kanallänge aufweist, ist verständlich, dass sich dort Millionen von Bakterien verstecken können. Leider sind die menschlichen Abwehrzellen zu gross, um in die schmalen Dentinkanälchen zu gelangen. Über die Jahre wandern diese Bakterien in den umliegenden Kieferknochen und sondern ihre Giftstoffe (Toxine und krebserregende
Schwefelwasserstoffverbindungen, wie Mercaptane und Thioäther, dies sind Leichengifte!) ab, welche über die Blutbahn in den gesamten Organismus gelangen. Einige dieser 75 bisher gefundenen Bakterienstämme befallen Herz, Hirn, Niere und Nervensystem. So erklärt sich die schädliche
Fernwirkung von toten Zähnen im gesamten Organismus. Übrigens sind Zahnärzte die einzigen Mediziner, die abgestorbenes Gewebe im Körper belassen. Ein diabetischer schwarzer Zeh z.B. wird vom Chirurgen schnellstmöglich amputiert!

Zahnentfernung:
Wird ein wurzelbehandelter Zahn entfernt, muss der umliegende infizierte Knochen mit Ozon und homöopathischen Mitteln behandelt werden, damit sämtliche Schadstoffe und Bakterien eliminiert werden. Oft tritt schnell eine Verbesserung im Körper auf. Je nachdem, wo die
Bakterien ihre schädlichen Spuren hinterlassen haben, verschwinden jahrelange Nacken- oder Rückenschmerzen, Gelenkprobleme, Hautausschlag, Gedächtnisdefizite oder Ausfälle der Sinnesorgane. Wurzelbehandelte obere Prämolaren z.B. können Asthma oder Brustkrebs auslösen.

Meridiane:
Ein anderer Ausbreitungsweg für Bakterientoxine ist entlang der Meridiane. Letzteres sind Nerv-Blutgefässbündel, die durch den Körper ziehen. Es gibt verschiedene Meridiane, die von Zahn- oder Kieferregionen zu Körperorganen und Wirbeln oder Gelenken führen. Ist ein Meridian
durch Bakterien von toten Zähnen oder Knochenhohlräume gestört, können Organe im weiteren Nervverlauf beeinträchtigt werden. Chronische Beschwerden werden bei mir mit einer Meridianliste abgeglichen und zusammen mit dem Patienten wird festgelegt, welche Entzündungen im
Kieferknochen am dringensten beseitigt werden müssen.

Simulation einer möglichen Verbesserung mittels Neuraltherapie: Durch Neuraltherapie kann dem Patienten simuliert werden, welche gesundheitliche Verbesserung er nach einer Herdsanierung zu erwarten hat. Hierbei wird ein spezielles Lokalanästhetikum (Procain) in Kombination mit Homöopathischen Mitteln in die verdächtigen Kieferareale eingespritzt. Es kann zu einem sogenanntes „Sekundenphänomen“ führen, dass heißt der Patient verspürt schlagartig eine Verbesserung seiner Gesundheitsproblematik. Oder andere Patienten merken erst Stunden spätereine Beschwerdefreiheit. Auch wenn einige Menschen nach einer Neuraltherapie nichts verspüren, muss trotzdem die bestehende bakterielle Belastung im Kieferknochen nach und nach entfernt werden müssen.

Denn jede chronische Kiefer-Entzündung führt langfristig immer zu einer schwerwiegenden chronischen Krankheit im Körper.


Damit es gar nicht erst zu derartigen Problemen und Krankheiten kommt, werden in meiner Praxis keine Wurzelbehandlungen durchgeführt bzw. tote Zähne oder belastete Kieferareale schonend entfernt.

© Jens Lührs - DentKonstanz - Ihr Zahnarzt in Konstanz - 2015